Sonntag, 21. Dezember 2014

DIY Adventskalendertürchen Nr. 21








Schlichter Designerbaum mit Hang zum Weihnachtlichem…

 Hallo und herzlich willkommen zum 21. Türchen von Stines DIY-Adventskalender!
Mein Name ist Frank und schreibe sonst auf meinem Blog www.kellerwerker.de über Holz- und Heimwerkerthemen. Vom Balkondeck über die XXL-Laterne bis hin zur Reparatur von Damenstiefeln findest Du bei mir einen bunten Mix aus diesem Themenbereich.
Für die Wand neben unserem Eingang zum Esszimmer wollten wir eine Weihnachtsdekoration haben. Wir waren uns nur nicht einig was. Mit uns meinte ich meine Tochter, mein Sohn und ich. Meine Frau hingegen hatte bereits seit März diesen Wandabschnitt mit einem Designerbaum verplant. Ein Designerbaum? Zugegeben, ihre Erklärungsversuche überzeugten weder mich noch meine Kinder, denn was soll man sich unter „dünne, gerade Äste die als Weihnachtsbaum zusammengenagelt, dann mit Kunstschnee besprüht und weihnachtlich dekoriert werden“ genau vorstellen?
Die Materialbeschaffung oblag mir, was somit hieß, dünne gerade Äste (aber nicht zu dünn) zu besorgen. Ein „etwas dickerer und ordentlich langer Ast“ sollte auch mit dabei sein…
Gut letztendlich habe ich etwas mehr geholt, als wir brauchen, hatte dafür aber die Sicherheit, dass sowohl von den „dünneren“, als auch von den „dickeren“ Ästen genug vorrätig war.


Als Stamm für den Designerbaum nahm ich den stärksten Ast, der unten etwa 5 cm und oben etwa 1,5 cm stark war und sägte ihn auf etwa 2m Länge zurecht.
Die „Äste“ sind alle etwa 1 cm bis 2 cm stark und ich habe sie grob auf Länge gesägt.
Nun ordnete ich alles so an, wie es später aussehen sollte. Die Längen der einzelnen Äste habe ich gleich mit der Säge angepasst.


  
 
Die Äste habe ich mit Nägeln, sowie mit meinem Elektrotacker (des Heimwerkers bester Freund…) befestigt. Ich benötigte dafür zwei unterschiedlich lange Klammern, weil bei den dünnen Ästen die längeren Klammern hinten wieder rauskommen.
Und so nagelte und tackerte ich alle Äste mit drei bis vier Klammern fest.


 
Oben an der der Spitze bohrte ich seitlich ein 6 mm Loch mit einem Holzbohrer. Holzbohrer haben eine Zentrierspitze, mit der man im Holz gerade Bohrungen hinbekommt. Normal Bohrer „wandern“ beim Bohren im Holz manchmal weg, deshalb ist es sinnvoll diese speziellen Bohrer zu nehmen. Durch dieses Loch wird später ein Band zur Befestigung des Baumes gezogen.
 


 Kurze Anprobe:

  
Tja… äh…mal was anderes…

Mein Sohn übernahm das Besprühen mit der Schneekanone… also mit den beiden Dosen Kunstschnee..


 
Okay, das sieht schon besser aus. Es folgte das Dekorieren.
Mangels Anwesenheit meiner Frau, sowie meiner Tochter (die mit ihren acht Jahren, mir im Dekorieren um Lichtjahre voraus ist…), schmückten mein Sohn und ich den Baum mit dem, was wir so im Keller fanden. Das war nicht viel, sollte aber auch nicht. Es sollte eher schlicht geschmückt, denn überladen sein.
Damit der Baum nicht umkippt, habe ich einen Nagel in die Wand geschlagen und den Baum mit einem Band daran befestigt.
Hier das Endergebnis:

 




 Ich gehe mal davon aus, dass meine Frau regulierend eingreifen wird, wenn sie das Prachtstück sieht, aber meinem Sohn und mit gefällts…
Frohe Weihnachten und ein tolles 2015 für Euch

Kommentare:

  1. WOW sieht super aus! So viel Aufwand, aber ich finde es hat sich gelohnt! Mal was ganz anderes :-)

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  2. Mit dem Weihnachtsbaum, aus Ästen, trifft Frank genau meinen Geschmack. Sieht toll aus, hat nicht jeder und nimmt vorallem wenig Platz weg.
    Wünsche Euch allen einen schönen vierten Advent...
    Stine

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  3. Schön ist er geworden


    Liebste Grüße zu dir :-)

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  4. Genial, sieht klasse aus!
    Liebe Grüße

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  5. Sehr schön - vor allem auch in Büro bei Platznot verwendbar. Guter Tipp fürs nächste Jahr

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  6. Der sieht ja schön aus! Das ist eine tolle Deko- und Bastelidee, muss ich mir für nächstes Weihnachten mal vormerken. Bis dahin ist ja noch ein wenig Zeit! :-)

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  7. Also mir gefällt auf alle Fälle. Werd ich mir gleich mal fürs nächste Jahr merken, denn bei mir ist leider nicht genug Platz für einen echten Baum. Aber eine freie Wand, die hab ich.

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