Donnerstag, 16. Oktober 2014

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Kennt Ihr das? In Eurem Kopf schwirren so viele Ideen, für eine neue kreative Arbeit, und Ihr wollt sie sofort in die Tat umsetzten? Aber reparaturbedürftige Objekte im Haus könnt Ihr locker ausblenden?
So geht es zumindest mir.


Zwei ausgebrochene Schubladen konnte ich, ohne schlechtem Gewissen, ignorieren. Bis zu dem Zeitpunkt, wo es extrem nervt und man sich ergibt.
Dabei dauert es nicht lange und währendessen kann man sich die Frage durch den Kopf gehen lassen, ob man wirklich zwei Sockenschubladen braucht oder ob man nicht mal wieder durchsortiert.

         
Hinterher ist man stolz und kann 30 Paar ausgeleierte Socken wegwerfen und hat plötztlich ein Schubfach frei.
Vor lauter Tatendrang habe ich noch eine kaputte Türzarge repariert und für den Anstrich vorbereitet. Leider ist das Licht zum Keller so schlecht, dass ich keine guten Fotos machen konnte.
Jetzt habe ich dann wieder Zeit für meine Basteleien.

Wie macht Ihr das? Repariert Ihr sofort, wenn etwas kaputt geht? Oder wartet Ihr ab, bis es nicht mehr geht?

Kommentare:

  1. oh mein gott, du sprichst mir aus der seele, das könnten ganz genau meine sätze und meine schubladen sein, wobei sich bei meinen beiden problemschubladen (jawohl, davon 1x socken!) die fronten lösen, müsste nur geleimt werden, aber die front gefühlte 100x wieder dran fummeln und sachte zuschicken bis man sie beim nächsten mal dann wieder in der hand hält ist "für den moment" ja einfacher. aber ich werde deinen post hier mal als denkanstoß nehmen, auch olle socken und olle schl... aussortieren und den leim holen. habe nämlich vor etwa einem jahr ein fläschen ponal-holzleim gekauft... dabei blieb es auch :-)

    eigentlich wollte ich heute an die nähmaschine, aber dafür ich später auch noch zeit. liebe grüsse und vielen blog für deinen post, hat mich echt schmunzeln lassen, mandy

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  2. Ich kenne das eher von Hausarbeit. Die ignoriere ich gern einmal zugunsten meines Blogges oder eines neuen Strickprojektes. Und dann kommt irgendwann der Punkt, an dem mich alles so sehr nervt, dass ich in einem Anfall (fast) alles aufräume. Und dann nehme ich mir vor, doch endlich mal einen Hausarbeitsplan zu ertüfteln - und ignoriere es zu gunsten von neuen Blogartikeln und Strickprojekten.
    Viele Grüße
    Janine

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  3. Hallo Stine,
    ja. Kenne ich absolut. Wobei ich da nun nicht nur von zu reparierendem reden würde. Sondern vor allem auch vom Abwasch, vom Saugen, vom Aufräumen... Wenn ich daran vorbei gehe, so finde ich es immer ganz ganz furchtbar, aber kaum vorbei kann ich mich schon wieder aufs Nähen oder aufs Internet konzentrieren. Und wenn ich das nächste mal dran vorbei komme, dann ärgere ich mich wieder. Auch bei so Kleinigkeiten, die vielleicht 5 Minuten dauern, brauche ich ewig, bis ich das mache. Sooo blöd!

    Alles Liebe und Glückwunsch zum endlich-dranmachen, Freja

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  4. Oh das kenn ich nur zu gut ! Meistens ignoriere ich zu repariendes bis es nicht mehr anders geht ...!
    GLG Silke
    #BloKoSo

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  5. Mit meiner Kommode habe ich das gleiche Problem, die untereste Schublade habe ich schon mehrfach repariert. Sie bricht aber immer wieder durch. Ich leg jetzt einfach weniger Kleidung rein. ;) Meinen Schrank will ich nächste Woche auch aussortieren. Mal sehen, ob ich die Klamotten in den Container werfe, woanders abgebe der zum "Umsonst-Laden" bringe. Was machst du mit den alten Sachen, die vlt noch jemand tragen könnte? LG Myriam

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  6. Ich habe mal versucht, auf meine Seite eine Flohmarktseite einzurichten, um ein paar aussortierte Sachen anzubieten. Leider ohne Erfolg. Biete die Sachen doch einfach mal direkt auf einem Post an und mach ein bißchen Werbung. Wir schauen dann bei Dir vorbei und suchen uns die Zuckerstücke raus.

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