Freitag, 25. April 2014

Projekt Kellertreppe Teil 1


Vor genau neun Jahren haben wir unser Haus gekauft. Selber bauen kam für uns nicht in Frage, denn wir wollten direkt in der Stadt wohnen und neue Bauplätze gibt es bei uns nur außerhalb der Stadt oder in den umliegenden Dörfern. Wir hatten Glück und haben ziemlich schnell ein Haus in unserem gewünschten Stadtteil gefunden: nicht weit zum Stadtzentrum, viele Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, auch die umliegenden Schulen spielten eine Rolle und trotz der Lage: ruhig, viel Grün und vorallem der Garten hatte es uns angetan. Das Haus selbst ist schon älter, aber nicht renovierungs- oder sanierungsbedürftig. Ein paar Sachen haben wir gleich umgebaut: neues Bad und Küche, Fliesen im Flur verlegt und einiges rausgerissen. Im Garten standen riesige Tannen, die wurden sofort gefällt.
Nach und nach planen wir neue Ideen für die Umgestaltung, die in der Vergangenheit nicht wichtig waren und so ist jetzt die Kellertreppe dran:







Auf den Betonstufen lag noch der Teppichboden vom Vorgänger. Hübsch, oder???

Uns hat das eigentlich nicht so richtig gestört, da es ja nur die Kellertreppe ist, aber jetzt hat sich nach und nach der Belag gelöst und es bestand Handlungsbedarf.

Den Schatten im Hintergrund finde ich fast schon gruselig, aber ich musste mit Blitz fotografieren. Ist ja nicht so hell in den meisten Kellern.















Unter dem Teppichboden war eine seltsame Klebeschicht. Ich habe sie mit dem Spachtel entfernt und dabei wurde dieses Zeug ganz bröselig. Der Geruch war auch recht seltsam.
Also gesund kann das nicht sein.






Als neuen Belag für die Treppe, habe ich mich für Holzdielen aus Douglasie entschieden. Zum einen wegen der Optik: teilweise sind die Bretter rötlich. Zum anderen wegen der Eigenschaften: widersstandsfähig und verträgt auch gelegentliche Feuchtigkeit.

Die Bretter habe ich mir passend für eine Stufe zusammengeleimt und mit Schraubzwingen fixiert.
Ungeduldig, wie ich bin, habe ich die ersten Bretter nach vier Stunden bearbeitet, sprich gesägt und geschliffen. Laut Internet reichen vier Stunden, aber bei mir sind die Bretter dann wieder auseinander gegangen.

Deshalb ist die erste Stufe auch nicht so gelungen. Es sind schmale Spalten zwischen den Dielen. Ich hoffe, dass die unter der Schicht vom Treppenlack verschwinden, der die Abschlußarbeit ist. Die restlichen verleimten Bretter sind dann immer über Nacht getrocknet und hielten auch beim Sägen stand.


Die alten Teppichböden habe ich mir als Vorlage für die geleimten Bretter genommen. Da aber die Frontseiten auch mit Holz verkleidet wurden, mussten die Vorlagen größer sein. Die Differenz habe ich ausgemessen und auf das Brett mit übernommen.



Die erste Stufe ist fertig. Das hatte länger gedacht, als ich geglaubt habe.
Ich hatte gehofft, dass ich eine Holzschablone baue und die anderen Stufen identisch nachbauen kann. Leider hat sich gezeigt, dass jede Stufe ein anderes Maß hat. Auch mein Vorhaben, alles im Keller zu sägen, musste ich begraben. Es ist einfach nicht genug Platz.


Das hieß zigmal hoch und runter laufen. Nach der ersten Stufe hatte ich einen Bärenhunger. Bei der nächsten  nehme ich mir eine Packung Kekse mit runter.

Kommentare:

  1. Na da hast Du ja was angefangen.
    Viel Spaß beim Sägen liebes Kellerkind.:O)
    Bin gespannt wie es fertig aussieht.
    LG Petra

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  2. Kellerkind ist gut, mein Mann nennt mich Kellerassel :)
    Das wird auf alle Fälle länger dauern. Hoffentlich bin ich geduldig genug und bleibe dran.

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