Dienstag, 28. Januar 2014

Der erste selbstgebaute Bilderrahmen

Wie schon angekündigt: das Projekt Bilderrahmenbau

Ich habe mir meinen Mann zur Hilfe genommen, denn sonst wäre ich gleich blindlinks auf das Holz gestürzt und da wäre wohl nicht so viel bei raus gekommen.

1.)
bekam ich erstmal Mathenachhilfeunterricht, um zu errechnen, wie lang die Leisten werden sollen. Es sollte ja ein Rechteck werden.







Und wir haben vorhandene Leisten von einem Lattenrostfehlkauf genommen. Wußten also deren Länge und wollten das Optimum rausholen.








2.)
die Einweihung der Gehrungssäge. Diese hatten wir online bestellt und mein Mann hat sie zusammen gebaut. Die Handhabung ist recht einfach. Die Winkel sind gut einstellbar.



Um ein Wackeln der Säge zu vermeiden, wurde diese mit Schraubzwingen an eine Werkbank montiert. Es empfiehlt sich auch das Werkstück zusätzlich zu den mitgelieferten Halterungen mit Schraubzwingen zu fixieren. Damit war ein exakter 45 ° Winkel möglich und es kann kein Spalt beim Verleimen entstehen.




 3.)
das Verleimen. Ich muss gestehen, dass ich hier meine Schreiner zur Hilfe hatte. Die Leisten wurden nicht nur verleimt, sondern auch mit Schwalbenschwänzen verbunden.




Dadurch ist das Ganze natürlich wesentlich stabiler und paßt haargenau. Ein Einspannen des Rahmens zum Trocknen der Leimung ist auch nicht nötig. Und man kann hinterher noch gut die Leisten nach oben und unten verschieben, damit eine glatte Fäche entsteht.



Ich habe das zum ersten Mal gesehen und bin total begeistert von dieser Lösung und vorallem was es da noch an Möglichkeiten gibt.

Vielen Dank an Thomas Hoffmann von Hoffmann Schwalbe, der die Bilder zu Verfügung gestellt hat.











Und so sieht der fertige Rahmen aus. Daraus möchte ich in den nächsten Tagen ein Vision Board machen.

Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen:

Hier klicken

Kommentare:

  1. Cool, dass es so schnell geklappt hat deine Idee umzusetzen. Und der Bilderrahmen sieht echt klasse aus. Glückwunsch! :)

    Allerdings habe ich das mit den "Schwalbenschwänzen" nicht kapiert (und auch zum ersten mal gelesen/gehört) ._.

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    1. In die Eckpunkte der Leisten wurden Dreiecke(Nut) gefräst.. Dafür gibt es eine Schwalbenschwanz-Nutfräse. Auf dem ersten Bild sieht man ganz gut die Aussägung. Der Schwalbenschwanz sieht etwa so aus: wie zwei gegenüber liegende, miteinander verbundene Dreiecke. Wobei die Spitzen zueinander zeigen. Dieser Schwalbenschwanz wird dann in die ausgesägten Dreiecke gedrückt und so sind die Leisten miteinander verbunden.
      Ich hoffe meine Beschreibung ist einigermaßen verständlich.

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    2. Wieder etwas dazu gelernt. Danke :)

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  2. Mannmannann - Das ist aber wirklich gut geworden. Als leidgeprüfter "Gehrungsversucher" kann ich das beurteilen :-D

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    1. Ich bin auch freudig überrascht. Und es hat sogar richtig Spaß gemacht

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  3. Ein VisionBoard? ...wie in "the secret"? wenn ich damit richtig liege, kenn ich mich aus! :) YES, schöne Idee!

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    1. The secret? Ich nehme an, dass ist ein Film? Kenne ich leider nicht. Werde das aber nachholen. Bin gespannt, ob wir dasselbe meinen.

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