Mittwoch, 6. November 2013

Hängekerzenhalter






Heute hatte ich frei und das Wetter war so richtig herbstlich: Nieselregen, kalt und windig.
Ich habe mich dann in die Werkstatt verzogen und ein bißchen Reste verbastelt.

Aus einem Ast, der vom Frühlingsbaumschnitt übrig war, wurde ein Hängekerzenhalter.











Zuerst habe ich aus dem großen Ast ein kleines Stück rausgesägt, so dass beide Enden schön aussehen und glatt sind. Bei den Löchern für die Kerzen war ich mir unsicher, denn einfach ins Holz stecken ist ja so ziemlich gefährlich. Einmal nicht aufgepasst und sie brennen runter und entzünden dann gleich das gut abgelagerte Holz.


In der Werkstatt habe ich nach irgendwelchen Metallhülsen gesucht, aber nur die Eckstücke von den Heizungsrohren gefunden. Damit fiel das Loch deutlich größer aus.


Ich habe hin und her überlegt, wie ich ein passendes Loch in den Ast gebohrt bekomme. Einen neuen Bohraufsatz wollte ich deswegen nicht kaufen. Mittlerweile habe ich genug Dinge, die ich einmal benutzt habe und dann nie wieder. Am Ende habe ich die Löcher mit dem größten Holzbohrer nach und nach ausgebohrt und das Holz was noch stehen geblieben ist, mit einem elektrischen Hobel entfernt. Sehr mühsam. Wenn jemand eine bessere Idee hat, her damit.

Für die Aufhängung wurden zwei Löcher links und rechts gebohrt und ein Seil durchgezogen. Am oberen Ende eine Schlaufe mit je zwei Gardinenhaken in die Gardinenstange gesteckt.

Das Heizungsendstück habe ich sicherheitshalber noch mit Heißkleber befestigt. Sicher ist sicher.

Wer sich die Mühe mit dem Löcher bohren sparen will, kann ja vier Nägel in den Ast hauen, den Kopf mit der Zange abzwacken und die Kerze drauf stecken. Da müsste eine große Unterlegscheibe zur Sicherheit reichen.

Black and White Fans empfehle ich einen Birkenast und schwarzes Seil zu nehmen.

Aber ich habe heute noch mehr gebastelt. Das zeige ich Euch morgen. Es wird wieder französisch...


Kommentare:

  1. Auch die Schöner wohnen gelesen? ;-)

    Für ein ähnliches Projekt habe ich mir Verbindungsstücke aus Kupfer mit einem Innendurchmesser von 22 mm besorgt - Die passen für die meisten Kerzen perfekt.

    Um die Löcher richtig zu bohren - Naja, passenden Forstner-Bohrer :-) Ich hab mittlerweile sechs Stück - Man hat halt nie die Größe, die man gerade benötigt...

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  2. Ich habe es in der Zeitschrift "Couch" gesehen. Da hing es über dem Esstisch.
    Bin nicht ganz so zufrieden mit der Klebung. Der Heißkleber hält nicht. Hast Du da eine Idee???

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  3. Richtig - Die war es (Meine Frau hatte sie gekauft :-))

    Wie gesagt - Ich glaube, die beste Lösung sind Rohr-Verbinder und ein passender Forsnterbohrer... Die sitzen dann passgenau und es kippelt nichts.

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  4. Naja die Löcher wie bereits gesagt mit einem möglichst passenden Forstnerbohrer ausbohren. Einen 40mm Forstnerbohrer sollte man ohnehin haben weil man den für Teelichter braucht. Sollte man noch mehr herausarbeiten müssen wäre für mich ein Stemmeisen das Mittel der Wahl. Einen Elektrohobel würde ich keinesfalls verwenden davor hätte ich zuviel Angst. Aufwändiger aber sauberer wäre es gewesen eine Schablone zu bauen und das ganze auszufräsen aber wer hat schon Lust dazu?
    Zum Festkleben hätte ich 2K-Epoxidkleber genommen. Hält danach sehr gut und das Zeug kann man echt ziemlich oft gebrauchen. Heißkleber würde ich bei sowas nur verwenden um das Ding in Position zu halten bis das Epoxid trocken ist.
    Einen schönen Blog hast du da, ich werde wohl öfter reinschauen.

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    1. 2K-Epoxidkleber???? Erst einmal gegoogelt---> belesen---> gestaunt---> festegestellt, dass so etwas in meinem Haushalt nicht fehlen darf.
      Vielen Dank an "Anonym" ;-)

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