Sonntag, 7. Juli 2013

Vom Stelzenhaus zum Gartenschuppen

Als die Kinder kleiner waren, wollten sie unbedingt ein Baumhaus. Wir haben zwar einen prachtvollen Kirschbaum, aber die Äste waren nicht stabil genug, um so ein Häuschen zu tragen. Und wir entschieden uns zu einer Zwischenlösung:


Das Stelzenhaus passte genau unter den Kirschbaum und es ist im Sommer teilweise von Laum verdeckt. Der Platz darunter war allerdings vergeudet und Gras wuchs, durch Regenmangel, auch nicht mehr.
Mein Großvater baute mit ein paar Brettern einen super Schuppen daraus:


Jahrelang war es aber mehr Rumpelkammer als Gartenschuppen. Alles, was keinen eigentlichen Platz hatte, wurde reingestapelt. Um an den Rasenmäher zu kommen, musste man immer erst halb leer räumen.
Viel Platz hat vorallem das Hasenzubehör eingenommen. Das wurde alles fotografiert und bei Ebay Kleinanzeigen reingesetzt. Eine Stunde später kam schon der erste Anruf und morgen wird alles abgeholt.
Heute fand eine Entrümpelung statt und es ist sehr übersichtlich geworden:


Durch den Gartengeräteständer hat man alles schön im Überblick. Es gibt auch eine sehr schöne Anleitung im Internet, wo man einen selbst aus Holz bauen kann: Geräteständer selber bauen
Ein paar zusätzliche Haken an die Balken und so können auch die kleinen Gartengeräte übersichtlich angebracht werden.


Für die andere Seite hatte ich noch ein altes Ikearegal, was genau reingepasst hat. Jetzt ist alles gut sortiert und man muss nicht mehr ständig nach allem suchen.


Kommentare:

  1. Klasse! Überhaupt die Idee, den leeren Raum zu nutzen. Darauf wäre ich gar nicht gekommen :-)

    Dass die Sachen, die man gerade benötigt, immer ganz hinten liegt, kommt mir bekannt vor :-D

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  2. Ich hoffe, wir bleiben konsequent und legen alles an seinen Platz. Die Idee zum aufgeräumten Arbeitsplatz kam mir, nachdem ich einem befreundeten Schreiner über die Schulter schauen dürfte.

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  3. Ich beneide die Leute, die darüber verfügen, immer um ihre Unterbringungsmöglichkeiten :-) Wenn ich mir mein "Werkzeugfach" anschaue, dass durch die riesige Kappsäge noch viel weniger Platz bietet, könnte ich heulen..

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  4. Wir hatten, bis vor einen halben Jahr, eine Vorratskammer. Für Sprudel, Bier, Konserven und selbstgemachte Marmelade von der Schwiegermama. Bis ich auf die Idee kam, dass daraus eine Werkstatt werden soll. Alles wurde in den restlichen Keller untergebracht und eine Werkbank in den Vorratskeller gestellt. Regale angebracht. Strom verlegt und eine "Hallowachleuchte".
    Nunja...gesägt...gebohrt...geschliffen wird immernoch auf der Terasse. Und für Lackierarbeiten ist es eh zu klein.
    Und in der Waschküche stören mich die Sprudelkästen. Vorräte gibt es nicht mehr. Ich frage mich, ob das sinnvoll war.

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  5. Schöner Beitrag. Mir gefällt mit welcher Leidnschaft ihr dara gearbeitet habt. Eine schöne Effiziente Lösung.

    Grüße
    Karsten

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