Freitag, 14. Juni 2013

Gartenweggestaltung mit dem Pflastermacher

Bei diesem tollen Wetter konnten wir endlich unseren Gartenweg weitermachen:







Zuerst haben wir das Kabel für die Lampen eingegraben.
Dann wurde alles glatt gestampft und Splitt aufgetragen.

Der Pflastermacher wird mit Zement gefüllt und diesen haben wir in einem Maurertuppen mit einem Bohrmaschinenausatz zum Zementmischen  angerührt. Mischnungsverhältnis 1:4. Ein Teil Zement und vier Teile grober Sand. Damit der Weg nicht nur grau ist, gibt es spezielle Farben zum Untermischen. Die wird ganz einfach unter das Wasser für den Zement gemischt. Wir haben rot, gelb/ocker und schiefergrau. So sieht jeder Stein dann anders aus. Wir haben uns die Mühe gespart und nur jedes Quadrat eingefärbt.






Der Pflastermacher wird auf die gesplittete Fläche aufgelegt und vorsichtig mit einem Gummihamer eingeklopft.
Und dann kann auch schon das Befüllen der einzelnen "Steine" beginnen.
Wichtig ist dabei, dass der Zement jede Ecke ausfüllt. Dafür nimmt man am Besten einen kleineren Spachtel.












Der Plastermacher wird bis zum Rand befüllt und dann mit dem Spachtel schön glatt gestrichen. Einkerbungen lassen Wasser eindringen und bei Frost kann es dann zu Schäden kommen. Will man ja auch nicht.








So sieht es dann aus, wenn man alle Kammern befüllt und geglättet hat. Es ist ja mehr eine kniebetonte Arbeitsweise und ich kann einen Knieschoner nur empfehlen.
Der Pflastermacher wird jetzt nochmal vorsichtig mit dem Gummihammer angeklopft und gerade hochgehoben.










So sieht das Ganze ohne Schalung aus und darf jetzt trocknen. Aber zu schnelles Trocknen führt auch zu Rissen, deshalb immer mal wieder mit Wasser besprühen.












Ich habe dann noch versucht ein bißchen Muster auf die Steine zu bringen: ein Kirschbaumblatt, Muscheln von Kreta und eine fünf Rubel Münze, die ich am Strand von Alanya in der Türkei gefunden habe. Vielleicht hält es ja.












Einen Teil des Weges haben wir jetzt geschafft.
Warum der Pflastermacher?
Es ist einfach eine sehr kostengünstige Wegbefestigung. Der Pflastermacher hat um die 40 Euro gekostet. Hinzukommen nur noch Materialkosten von Zement und Kies. Bei uns, für die 16 m Weg sind es ungefähr 80 Euro. Und es ist alles selbst gemacht.



Kommentare:

  1. Hi, zu deinem Kommentar: Ja, wir benutzen das Teilchen zum ersten Mal und nach einigen Metern - und vielen Flüchen meines Mannes *g* - haben wir den Dreh ganz gut raus, sowohl für das Mischungsverhältnis, als auch das Einfüllen und Glätten. Der Weg ist noch nicht ganz fertig, aber wenn es dann so weit ist, wollen wir die Fugen mit Splitt füllen, so dass Regenwasser ablaufen kann und Sprünge durch Frost möglichst verhindert werden. Wir benutzen übrigens Betonestrich zum Füllen. Wie der Weg - wenn mal alles fertig ist - die nächsten Winter übersteht wird sich zeigen... :)

    Du hast geschrieben: "Bei uns sind nach dem Winter viele Fugen gerissen" - Habt ihr die Fugen ausgegossen? Oder meintest du vielleicht, die Steine sind gerissen?

    LG Sandra

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  2. Bislang sah ich nur Werbebilder von solchen Produkten und konnte irgendwie nicht recht glauben, dass das Ergebnis wirklich so praktisch ist und gut ausssieht. Aber der Artikel ist ja der beste Beweis. Wie hat der Weg den Winter überstanden?

    B.

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  3. Der Winter war kein Problem. Keine Risse. Nur die Farben bleichen etwas aus.

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