Freitag, 10. Mai 2013

Tomatenzucht 5

Die Pflänzchen sind heute in ihre neue Heimat gezogen: Pflanzgefäße in Terassennähe. Vielleicht ein bißchen Schutz vor den Eisheiligen und vorallem vor Regen, denn der läßt die Pflanzen nur faulen. Gegossen wird mit Regenwasser aus der Regentonne. Auf keinen Fall mit frischem (kalten?) Wasser aus dem Wasserhahn. So sagt mein Opa. Und der sagt auch :"Düngen mit Pferdeäpfel." Aber da muss man ein paar Sachen beachten: Pferdemist ist nicht das gleiche wie Pferdeäpfel. Pferdemist kommt aus dem Stall und ist versetzt mit Pferdeurin, der Ammoniak enthält. Und zu scharf ist. Man sollte ihn ein Jahr lang lagern, damit das Ammoniak entweichen kann. Pferdeäpfel vom Wegesrand sind dagegen super geeignet. Unsere Familie hat da ein eigenes Rezept: 1/3 Erde aus dem Garten, 1/3 Pferdeäpfel und 1/3 Blumenerde oder Kompost. Schön vermengen...Pflanzen einsetzen...reichlich gießen...und dreimal drauf spucken ( hatte ich meinen Aberglaube schon erwähnt???)
Wenn man ein bißchen vorausplanender ist, kann man im Herbst Pferdemist auf einem Beet ausbreiten. Über Winter kann der Mist ausdünsten und ein Teil kann im Frühjahr den Boden fruchtbarer machen. CAVE: die Erde aus Tomatentöpfen ist sehr ausgelaugt. Tomaten ziehen komplett alle Mineralien aus dem Boden, deshalb sind Tomaten ( aus eigenem Anbau) auch so schmackhaft und gesund. Die Erde im Herbst am besten unter den Kompost mischen.

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