Montag, 15. April 2013

Projekt Gartenweg Teil 1

Nachdem das Wochenende endlich den Frühling eingeläutet hat, hält mich nichts mehr im Haus und ich versuche im Garten kreativ zu werden. Die Holzarbeiten müssen warten, bis es wieder regnet.



Der Gartenweg vom Haus zum Pavillon gefällt mir nicht mehr. Und im Sommer wird er sehr häufig genutzt, da der Kamingrill davor steht.
Die Betonplatten sind zugewuchert und liegen teilweise durch Wurzelwuchs nicht mehr eben. Um das Stolpern zu vermeiden, laufen wir meistens über den Rasen. Was den Rasen zum Rückzug bewegt.
Das Fundament haben wir komplett mit dem Plastermacher gelegt und wir waren sehr begeistert. Man braucht nicht viel handwerkliches Geschick und hat nicht nur eine langweilige graue Betonschicht.
In den nächsten Tagen werde ich nochmal etwas genauer auf den "Pflastermacher" eingehen.














Aber erstmal musste ich graben. Die Betonplatten sind gar nicht mal so leicht. Aber der lehmige Boden ließ sich gut umgraben.



















Und es ging eigentlich gut voran. Bis zum Mittag hatte ich den schwierigsten Teil fertig.











Und dann kam das Problem: eine dicke, fette Wurzel. Armdick und mittendrin. Ich kann nicht ausweichen, da kein Platz ist.
An der Wurzel hängt vermutlich unser 4m hoher Kirschbaum. In dem die Kinder ihr Baumhaus haben. Soviel zum Hintergrundwissen und nun die Frage an Euch? Was mache ich jetzt? In mir schlummern zwei Lösungen....aber die hängen am sogenannten seidenen Faden. Hier erstmal das Bild vom Übeltäter:


Am Einfachsten wäre es wohl, die dicke Wurzel so tief wie möglich abzusägen. Aber was sagt der Baum dazu? Dem Menschen kann man ja ohne Probleme eine fette Vene ziehen und der Blutkreislauf sucht sich andere Wege. Macht ein Kirschbaum das ähnlich?

Meine zweite Idee wäre, die Wurzel quasi einzumauern. Statt einer dickeren Betonschicht, gibt es über der Wurzel nur eine flachere.Die Seiten wären aber gut verankert. Ist das einigermaßen verständlich?

Bis Ende der Woche werde ich mich Richtung Haus graben. Ich hoffe, bis dahin habe ich eine Lösung....

Kommentare:

  1. Baum ausbuddeln und versetzen :-)

    AntwortenLöschen
  2. meinliebesfrollein16. April 2013 um 19:23

    Das wäre die allerbeste Lösung, denn der Baum steht eigentlich nur im Weg. Trägt kaum Früchte, aber die Kinder und Nachbarskinder lieben ihn.

    AntwortenLöschen
  3. Das war auch eigentlich nicht ernst gemeint :-) Wäre doch schade drum. Und wenn Du die Wurzel einfach mal abholzt und dann schaust? Ich habe mal aus Versehen einen halben Fliederbaum auseinander genommen und das hat den kein bisschen gestört..

    btw.: Wie lief es mit dem Fahrrad?

    AntwortenLöschen